Lang wars der heiße inniggefühlte Wunsch Des Jünglings, lange - ! oft der Gedank der Stund, Die feurig hinwiß zur Vollkommenheit - Wie ihm im Busen glühe die Ehrfurcht,
Dirs hinzusagen! Aber der deutscheren Gemüthseröfnung winkte mit zärtlichem - Mit ihrem Mutterblik die Sittsamkeit Stille zu stehn - dem strömenden Danke.
Du kommst - jezt winke gutgemeint immerhin Die Sittsamkeit! Die Lippe bebt nimmer mir! Franzisca ists, Franzisca! Ha, es bebt Nimmer die Lippe furchtsames Stammeln!
Weh' über dich, du Menschenfeind, grausamer Bedrüker du des Schwächeren neben dir! Dem's zu alltäglich ist vom Jammerblik, Von dem entblößten Hungergerippe
Erweicht zu werden - Schaue die liebende Erhalterin, wie ringsum sie Lächeln streut! Schon sank der Pilger dort der Grube zu; Wie er so ruhig jezt auf die Leiden
Zurükblikt? Dann du rettetest ihn, dann du, Franzisca, gossest Balsam ihm in die Wund! -- Zu weit hab' ich den Mund schon aufgethan, Siehe die Lippe bebt, ich verstumme. --.
Es sags der Greis nur, welchem der Loorbeerlohn Am glänzendsten die Stirne umfließt! Es sei Franzisca ihm der lezte Erdgedank, Und er entsinke ruhig dem Stabe.
Und Carln die thät'ge Hände zu weihen, sei Des Mannes erster feurigster Trieb! und dann - Ists auch dem Jüngling dann gegönnt, für Carln Leb' er hienieden, leise zu denken?
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