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Noch freundlichzögernd scheidet vom Auge dir
Das Jahr, und in hesperischer Milde glänzt
Der Winterhimmel über deinen
Gärten, den dichtrischen, immergrünen.
Und da ich deines Festes gedacht' und sann,
Was ich dir dankend reichte, da weilten noch
Am Pfade Blumen, daß sie dir zur
Blühenden Krone, du Edle, würden.
Doch Andres beut dir, Größeres, hoher Geist!
Die festlichere Zeit, denn es hallt hinab
Am Berge das Gewitter, sieh! und
Klar, wie die ruhigen Sterne, gehen
Aus langem Zweifel reine Gestalten auf;
So dünkt es mir; und einsam, o Fürstin! ist
Das Herz der Freigebornen wohl nicht
Länger im eigenen Glük; denn würdig
Gesellt im Lorbeer ihm der Heroë sich,
Der schöngereifte, ächte; die Weisen auch,
Die Unsern sind es werth; sie bliken
Still aus der Höhe des Lebens, die ernsten Alten.
Geringe dünkt der träumende Sänger sich,
Und Kindern gleich am müßigen Saitenspiel,
Wenn ihn der Edlen Glük, wenn ihn die
That und der Ernst der Gewalt'gen aufwekt.
Doch herrlicht mir dein Nahme das Lied; dein Fest
Augusta! durft' ich feiern; Beruf ist mirs,
Zu rühmen Höhers, darum gab die
Sprache der Gott und den Dank ins Herz mir.
O daß von diesem freudigen Tage mir
Auch meine Zeit beginne, daß endlich auch
Mir ein Gesang in deinen Hainen,
Edle! gedeihe, der deiner werth sei.
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